Rollenspiel Hauptgeschichte

Hier erhaltet ihr eine knappe Übersicht über die Geschichte, die die Vergessene Welt seit ihrer Entstehung anno 1999 durchlebt hat, sowie eine Abhandlung der neusten Ereignisse nach dem beinahe Untergang der Welt.
Wer sich weiter in die spannende und lange Geschichte unserer Welt vertiefen will, dem seien die angehängten Geschichten und ein Blick in die Zeitleiste empfohlen.

Übersicht

1. Die Geschichte der Vergessenen Welt
2. Die Neuzeit
3. Weitere Geschichte

1. Die Geschichte der Vergessenen Welt

Der Aufstieg der Vergessenen Welt ist eng mit dem Erstarken des Reiches unter König Horadrim und Königin Adira verbunden. Als Hort des Guten, Hort des Lichtes, gab es viele Wesen, die den Streitern des Lichtes entgegenstanden. Neue Vereinigungen wurden gegründet, Gilden ins Leben gerufen und Götter angebetet, deren Ansinnen so niederträchtig wie ihre Herkunft waren.

Ein ewig währender Zwist zwischen den Göttern Kerissa und Gargauth, noch im letzten Regierungsjahr Horadrims ins Leben gerufen, rankt sich um die Ordnung von Tugend und Antitugend, um die Erlangung der Tugendsteine und anderer Gegenstände, wie dem Kristall der Macht, zu deren Schutze die Tugendhaften bestimmt wurden.

Während also die Anhänger Kerissas um den Erhalt der Ordnung kämpften, widmeten sich destruktivere Kräfte wie die des Thanatos - Emporkömmling unter den Göttern - um weitaus destruktivere und offensichtlichere Schäden. Was den Menschen damals nur noch unbekannt war, war die Tatsache, dass Gargauth und Thanatos einen langen Pakt hegten, der dem Reich zwischen Untotenplagen und anderen seltsamen Ereignissen wenig Luft lies.

Als sich die Ereignisse langsam lichteten, befreite Königin Adira Vesper von der Untotenplage indem sie ihr Leben gab, und setzte somit den Grundstein für die Regierung des König Mercutio. Unter ihm erlebte das Reich und somit auch sein Feindesgefolge eine weitere Blütezeit.

Magincia, die Insel der Rebellen, gegründet von Mercutios abtrünnigen Bruder Illuvatar, stieg zu nie geahnter Größe auf und forderte die Macht des Reiches mit aller Konsequenz. Ihr Kampf nach Befreiung des Volkes, ihr Schrei nach dem Niedergang des Knechters, der auf seinem Erbrecht beharrte, wurde mit blutigen Kriegsakten unterstrichen und Schlachten entbrannten, die den Barden für Generationen genügend Erzählstoff lieferten.

Gargauth, als Herr der Intrigen, nutzte diese erneuten Wirren, um Unruhe zu stiften. Mit dem Weltenspalter zerstörte er ganze Gebiete, während all überall im Reich Teufelforts entstanden, die einer immer größer werdenden Menge an Kriegern unter dem Reichsbefehl sowie weiteren, Freunden des Reiches, als Feindesgebiet entgegen standen.

Doch während das Reich seinen Sieg über die Teufelforts und den Weltenspalter unter zur Hilfenahme der Magier Pantagruels feiern konnte, stand es um Magincia, der Insel des Feindes, schlecht.

Viele tapfere Magincianer und Hammerfaller waren gefallen, als eine weitere Untotenplage die Welt heimsuchte und beide Inseln fast unbewohnbar machte. Cyrik, ein uralter Gott, versuchte die Domäne Kelemvors zu übernehmen und das Totenreich neu zu ordnen, scheiterte aber an der Gegenwehr der Betroffenen, sowie der Hilfe ihrer Freunde und Getreuen.

Geblendet von ihren Siegen bemerkten die Männer und Frauen dieser Stunde erst spät, dass ein uralter Bannzyklus, der sich unter Britain versteckt hatte, gemäß Gargauths Willen zerstört wurde und ein uraltes Wesen hervorbrachte: Den Weltendrachen. Dieser korrumpierte Zwilling und sein Bruder, als Geschöpfe der ewigen Schöpfung, stürzten die Welt für viele Jahre in einen Kriegszustand, der Freund zu Feind und Feind zu Freund machte.

Als daraufhin die Freie Republik Skara Brae entstand, Hammerfall zur Monarchie wurde, Minoc in die Unabhängigkeit zurück kehrte und die Kossuthwüste|Kossuthsiedlung entstand entbrannte ungeachtet der Entwicklung unter den Menschen ein Kampf auf Leben und Tod, der die Welt an den Rand der Zerstörung brachte.

Einer jedoch machte sich die Situation zu Nutze: Fenrie der Dämonenvater, der das alte Dämonentor, ein Portal in den Abyss, wieder an die Weltoberfläche hob.

Nur mit äußerster Mühe gelang es Kerissa, Garlen und ihren Getreuen, Fenrie in die Flucht zu schlagen und den alten Bannzauber des Tempels der Elfen wieder instand zu setzen. Nur so konnten sie eine Flutwelle aus den Geschöpfen des Abyss, den dämonischen Heerscharen Fenries, verhindern.

Während die Menschen nun Martok, einen durch und durch machtbesessenen Magier mit vereinten Streitkräften zurück schlugen und Gelbrin Tian unter dem Joch der zurückgekehrten Eiselfen - einer Finte Fenries - stöhnte geschah jedoch das für alle Unfassbare:

Fenrie, Herr des Nordens, fand einen anderen Weg, die Welt zu seinem Spielplatz zu machen...

...und somit begann die Zeit von Ez'kael.

2. Die Neuzeit

Verborgen vor den Augen der Sterblichen und Unsterblichen erwachte Ez'kael, einer der letzten existenten Urdämonen, aus seinem ewigen Schlaf und trachtete danach, seinem Gefängnis zu entrinnen. Um die dafür benötigten Kräfte zurück zu gewinnen, begann er nach den "Relikten der frühen Zeit" zu suchen, und entsandte dafür seine Heerscharen auf die Vergessene Welt.

Unwissend über das, was sich weitab von ihren Augen verborgen abspielte, frönten die Menschen weiter ungestört ihrem Dasein, bis die Tage anfingen kälter zu werden. Bastion um Bastion der Menschen fiel dem seltsamen Nebel zu Opfer, der eine seltsame Leere auf der Welt hinterließ - keine Verletzten, keine Verseuchten, keine Kranken. Selbst die Elfen und Zwerge, Drow und Ork konnten dem alles vernichtenden Todeshauch nichts entgegen setzen.

Verzweifelt suchten die Menschen und letzten Überlebenden anderer Rassen Zuflucht in nördlich gelegeneren Gefilden. Doch von den Städten Minoc, Vesper und Outside Wind konnten nur erstere beide lange genug beschützt und erhalten werden, bis ihnen Hilfe zuteilwurde. Die Götter, vom Krieg in ihren eigenen Reihen durch Fenrie geschickt abgelenkt, erkannten erst spät die Tücke des Chaos und errichteten in letzter Sekunde eine Schutzsphäre über den letzten beiden Domizilen der Lebendigen: Minoc und Vesper.

In dieser schweren Zeit, in der jedermann um sein nacktes Überleben kämpfte, gelang es auch nicht allen Göttern sich zu behaupten. Von manchen heißt es, sie haben die Welt verlassen. Von anderen hörte man, sie seien gefallen - vernichtet worden, in der Schlacht der Unsterblichen. Lediglich Garlen, Kerissa, Gargauth und Fenrie selbst traten nach den drei Tagen völliger Finsternis, in denen nur die gewaltigen Entladungen von geballter göttlicher Energie die Welt erhellten, noch einmal in Erscheinung, so dass ihre Kraft noch nicht versiegt scheint.

Nun ist es an den Flüchtlingen, sich zu formieren und das Schicksal ihrer Welt zu erforschen. Sie sind es, die darüber entscheiden werden, ob Ez'kaels Pläne fruchten und die Welt zerstören - oder ob es ihnen gelingt, die Dämonen die sich unter dem Banner des Chaos sammeln, aufzuhalten.

3. Weitere Geschichte

Vorgeschichte - Die Geschichte der ersten Tage
Der dunkle Lord - Über das Erscheinen Gargauths auf der Welt
Der Götterkrieg - Die neuste Geschichte im Detail