Tugend

Die Acht Tugenden

I. Einleitung

Die Acht Tugenden basieren auf den Prinzipien der Wahrheit, der Liebe und des Muts, welche in Kombination die Acht Tugenden ergeben.

II. Die Acht Tugenden

1. Gerechtigkeit

In Mut und Wahrheit liegen die Geheimnisse der Gerechtigkeit verborgen. Gerechtigkeit erträgt keine Mäßigung, denn sie glänzt nicht in den Nebeln des Krieges. Der brennende Wille, der uns zur Gerechtigkeit dränget, kann uns die Wahrheit aus den Augen verlieren lassen. Mit ungetrübtem Blick Unvoreingenommenheit und dem Mut der daraus erwachsenden Überzeugung können wir die Wahrheit erkennen und Gerechtigkeit üben. Als Belohnung wird die Gerechtigkeit euren Geist erfüllen.

2. Mitleid

Derjenige ohne Mitleid handelt, stirbt ohne Liebe. Mitleid ist die kindliche Ehrfurcht vor der eigenen Umwelt und die Liebe zu den Geschöpfen. Mitleid für andere spielgelt die Liebe des eigenen Wesens wieder. Es verlangt mentale Stärk Mitleid zu zeigen, in der Bedrohung ist Flucht der falsche Weg.
In der Zeit der Prüfung anderen zu helfen, wird Mitleid in deinem Geiste erwachsen wie ein Buschbrand.

3. Opferbereitschaft

Opferbereitschaft beinhaltet Liebe im Mantel des Mutes. Opferbereitschaft verlangt eine Liebe von uns, die wir anderen bedingungslos schenken, obwohl Eigennutz der sichere Weg wär. Ist kein leichterer Weg zu sehen, liegt in der einzelnen Handlung kein Opfer. Wo die Konturen der möglichen Entscheidungen verwischen und nicht klar erkennbar sind, findet das Gute seinen Ausdruck auf höchstem Niveau. Entdeckt der Mut eure Liebe zu teilen, so werdet ihr darin Opferbereitschaft erkennen.

4. Ehre

Wahrheit ist der Baum, von dessen Wipfel der Vogel der Ehre singt. Der Mut, alles wahrheitsgemäß zu äußern und zu wiederholen, wird das Lied der Ehre in eurem Geist tragen. Seine Melodie wird euer Dasein versüßen doch kann Ehre in einem Moment des Zögerns verloren gehen. Der Vogel lebt auf einem einsamen Berg. Wenn ihr den Mut findet, die Wahrheit für immer zu schützen, werdet ihr Ehre finden.

5. Ehrlichkeit

Seid aufrichtig zu euch selbst. Wahre Aufrichtigkeit findet ihren Ursprung darin, die Ehrlichkeit in seinem eigenen Herzen zu achten. Ein aufrichtiges Herz verbreitet seine Wärme in der Heimat und auf der gesamten Welt. Wenn man die Welt in seiner ursprünglichen Art betrachtet, kann man die Magie spüren, welche alles Leben verbindet; die Magie des Äthers. Seid aufrichtig zu euch selbst.
Durch Übung und Erfahrung werdet ihr die Aufrichtigkeit finden, welche Schande über das Böse bringen wird.

6. Demut

Auf dem Pfad zur Tugend ist Demut ein schwer bestimmbarer Wind, der euch sanft ins Gesicht bläst. Ein Mangel an Wahrheit, Liebe und Mut lässt euch falschen Stolz verbreiten. Demut ist die leichte Brise, die nach dem Erkennen des falschen Stolzes die Unzufriedenheit aus eurem Herzen folgen wird. Demut ist oft die letzte erreichte Tugend, denn Stolz treibt schnell seine Blüten. Um Demut zu finden, müsst ihr den Stolz in euren Herzen sehen. Nur nach dieser Prüfung eures Herzens, werdet ihr den Wind von Demut in euch entdecken.

7. Tapferkeit

Tapferkeit ist der Moment der die anderen sieben Tugenden schützt. Tapferkeit selbst beinhaltet den eigenen Mut und teilt ihn mit dem Glauben der eure Moral stärkt und sie beschützt. Immer und immer wieder wird eure Tapferkeit auf die Probe gestellt werden und dadurch werdet ihr ein Portal zu allen Tugenden erkennen. Die eigene Tapferkeit nach außen zu tragen, ist der Weg, den Mut in den Herzen der anderen zu erwecken.

8. Spiritualität

Spiritualität ist das Drängen in Richtung zur unveränderlichen Verbesserung der Seele. Der Geist darf niemals in seinem Verlangen nach Wahrheit, Liebe und Mut gestillt sein. Aus welchem Blickwinkel man diese Prinzipien auch betrachtet und umsetzt, wird erlangte geistige Energie sie optimal untereinander ausbalancieren. Mit Hilfe der Einheit von Wahrheit, Liebe und Mut wird sich euer Geist mit friedlicher Spiritualität füllen.