Sarathea

[ zurück zum Götterguide ]

Titel
Herrin der Strategien, Meisterin der Schlachten

Andere Namen:
-

Symbol:
Roter Springer in einer Schachpartie

Portfolio:
Taktik, Kampfgeschick, Kunst des Kampfes, Wettbewerb, Schutzgöttin der Amazonen

Philosophie/Motivation:
Sarathea ist die Göttin der Strategie und Taktik, sie steht nicht für rohe Kampfkraft, sondern für Kampfgeschick, für ausgefeilte Schlachtenpläne und Kampftechniken. Krieg wird durch die beste Planung gewonnen. Jeder Narr kann den Wirren des Krieges durch Glück entgehen, jedoch nur ein Meister der Strategie und der Taktik ist befähigt, einen sicheren Sieg zu garantieren.
"Krieg ist eine Aneinanderreihung von Schlachten und eine Schlacht zu verlieren bedeutet nicht, den Krieg zu verlieren. Lerne aus einer Niederlage, suche die Schwächen Deines Feindes, meide seine Stärken und drücke der nächsten Schlacht Deine Stärken auf. Das ist Saratheas Weg!"

In Zeiten des Krieges sollte der Frieden das Ziel sein, aber in Zeiten des Friedens sollte Krieg nicht außer Acht gelassen werden. Stets muss auf die Schlacht, auf den Kampf vorbereitet sein. So ist Saratheas Motto: Sei bereit für die Schlacht und den Krieg und habe einen Plan ihn zu gewinnen!
Dennoch sollte das Handwerk für die Schlacht nicht vergessen werden und so steht die Göttin ebenso für das Beherrschen der Waffe und für das Messen mit anderen Kämpfern.

Aufgaben der Priesterschaft:
Die Anhänger Saratheas üben sich stets in der Kampfkunst. Ihr Ziel ist es ihr taktisches sowie kämpferisches Geschick zur Vollkommenheit zu steigern. Das Streben nach Perfektion im Kampf nimmt oft fanatische Ausmaße an. Viele Anhänger unterziehen sich täglich einem anspruchsvollen und an die Grenzen bringenden Training, um den Körper mit Stärke und Gewandtheit für den Kampf zu wappnen und den Geist für die Vollkommenheit in Kampftaktik und angewandten Paraden mit der Waffe zu öffnen.
Niemals würden Anhänger Saratheas ein Duell ablehnen, denn nur das Messen im Kampf zeigt die eigenen Schwächen und den Weg zur Vollendung auf. So oft wie möglich suchen ihre Anhänger den Wettkampf und das Messen in der Kampfkunst miteinander. Doch sind ihre Lehren nicht auf den perfekten Umgang mit der Waffe eingeschränkt, ein weiterer Hauptaspekt eines Sarathea gefälligen Lebens liegt in der Entwicklung von Kriegstaktiken und Schlachtplänen. Der Geist muss für Taktik geschult und geöffnet sein. So verbringen sie auch einen großen Teil ihrer Zeit mit Meditation, Theorien über Paraden und dem Planen von Schlachtaufstellungen sowie Truppenbewegungen. Viele der Anhänger spielen somit leidenschaftlich gerne Schach, um das Verhalten eines Gegners zu studieren und sich in Taktik sowie Strategie zu üben.
Die Priesterschaft Saratheas hat die Aufgabe, die Lehren der Roten Amazone zu verbreiten und junge, noch unerfahrene Gläubige anzuleiten. Oft fungieren sie als Ausbilder für Neumissionierte. Priester erkennt man meist an ihren weiten, fließenden Gewändern in morgenroten Farben, welche sie bei der körperlichen Ertüchtigung nicht behindern.
Die bekannteste Anhängerschaft der Göttin des Kampfgeschicks sind die Roten Amazonen. Diese Gruppe von Frauen hat sich den Lehren Saratheas unterworfen und diese stolzen Kriegerinnen widmen ihr Leben der Perfektion ihrer Kampfkunst und dem Beherrschen ihrer Waffe. Ihre feindliche Haltung gegenüber Männern ist allerdings kein Aspekt ihres Glaubens.
Sarathea findet ihre Anhänger aber auch unter Strategen von militärischen Einrichtungen und Orden sowie Gruppierungen, welche sich mit der Perfektion von Kampfkunst und Taktik beschäftigen. Anhänger dieser Göttin haben meist Ausbilderfunktionen oder sind mit der Optimierung der Truppenstärke betraut.

Beziehung zu anderen Götter:
Sarathea hält sich grundsätzlich aus den Konflikten der anderen Götter untereinander raus. Sie weiß, dass durch die schwelenden Machtkämpfe der anderen eines Tages Schlachten entbrennen und dann werden ihre Fähigkeiten gefragt sein. Niemals würde sie versuchen, einen solchen Konflikt zu befrieden und so die daraus folgende Entwicklung zu unterbinden. So steht sie fast allen anderen Gottheiten neutral gegenüber.
Mit Tempus, welcher ihr früherer Mentor und Begleiter zur Unsterblichkeit war, verbindet sie eine tiefe Freundschaft, welche von Achtung und Loyalität gezeichnet ist. In manchen Geschichten wird gesagt, dass sie in ihm eine Art Vaterfigur sieht. Sie beide gelten als die Götter des Krieges, wobei Sarathea für die Perfektion des Kampfes und für durchdachte Taktiken in der Schlacht steht.
Mit der Herrin des Glücks, auch Tyche genannt wird sie allerdings nicht warm. Für Sarathea ist es völlig unverständlich, wie man sein Geschick in die Hände des wechselhaften und unbeständigen Wegs des zufälligen Schicksals legen kann.

Bekannte Tempel, Stätten, Avatare, etc:
Es ist kein Tempel zu Ehren Saratheas bekannt. Viele Anhänger suchen den Tempel ihres Mentors auf und huldigen ihr dort. Im Dorf der Amazonen, welche sich den Lehren der Sarathea unterworfen haben, findet sich eine der Göttin geweihte Kampfarena. Sie gilt als heiliger Ort.
Sarathea selbst erscheint als durchschnittliche gewachsene, dunkelhaarige Kriegerin. Stets gerüstet und bereit für den Kampf trägt eine rote Rüstung im Ton der aufgehenden Sonne und des die Schlachtfelder tränkenden Blutes. Ihre ebenso roten Waffen sind ohne Makel. Oft sieht man sie mit einem Katana oder einem Mondscheinschwert bewaffnet. Sie bevorzugt Waffen, welche eine hohe Kunst der Beherrschung und Perfektion in der Handhabung verlangen.
Zudem neigt sie dazu, einfachen jungen Anhängern mehr Beachtung zu schenken als ihren hohen Priestern. Sie liebt den jugendlichen Ansporn und das Feuer das ihre Anhänger haben, wenn sie ihre ersten Unterrichtstunden im Kampfe haben. Sie weiß auch, dass dadurch Konflikte untereinander in ihrer Anhängerschaft entstehen können. Doch ist genau das was sie fördern will. Immer bereit zu sein zu kämpfen.

[ zurück zum Götterguide ]