Nekromanten

Im Sinne der klassischen VW-Magie betrachtet handelt es sich bei Nekromanten um Magier, die Wiedergänger (Untote) erschaffen, und sich ähnlicher dunkler magischer Riten bedienen, um zum Beispiel Flüche, magische Krankheiten oder Lebensentzüge gegen ihre Feinde zu verwenden.

Die meisten Vertreter dieser magischen Schule sind im dunklen Bereich der magischen Wege angesiedelt, und auch der Disziplin der Schwarzmagie sehr zugetan. Viele agieren eher im Verborgenen und scheuen direkte Konfrontationen, da sie hier ihre dunklen Gaben nicht so gut zur Geltung bringen können, wie bei einem unerwartetem Angriff oder Fluch, der den verhassten Gegner aus dem Nichts zu treffen scheint.

Viele Nekromanten haben auch ein ausgewachsenes Interesse an dem Sektor der Ritualmagie, da sie jene für ihre nekromantischen Praktiken häufig anwenden müssen. Ihre Zauber, sowie die untoten Wesen die sie erschaffen bzw. zurück bringen, sind für die Anhänger der dunklen Nekromantie lediglich Studienobjekte oder Werkzeuge, also Mittel zum Zweck.

Neben diesen klassischen Vertretern der dunklen Nekromantie gibt es jedoch auch vereinzelt in den indigenen Völkern Schamanen und Ähnliche, die sich so stark der Ahnenkunde verschrieben haben, dass das Kommunizieren und Herbeirufen der Ahnen der Vorwelt und somit Geister der Verstorbenen zu ihren stammes- oder volkseigenen Bräuchen gehört. Jene vertreten jedoch nicht die klassische Schiene des Erweckens der Toten, da dies ein Frevel darstellen würde, sondern hegen einen respektvoll-traditionellen Umgang und vermeiden die Störung der Toten, während sie häufig den Flüchen- und Ritualen dieser Magieschule stärker zugeneigt sind.

Während diese eher altruistischen Schamanen und andere Volksmagier ihren stammes- und völkereigenen Göttern huldigen, fühlen sich viele andere Nekromanten zu Gargauth und dessen verborgenen, heimlichen Pfaden hingezogen.

Alte Vorträge der Akademie zu Pantagruel:

Nekromantie - Azabua