Ischnak

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Titel:
Vater der Zwerge, Erschaffer der Berge, Weltenschmied

Andere Namen:
Moradin

Symbol:
Amboss mit einem Hammer verziert

Portfolio:
Bergarbeiter, Zwerge, Schätze und Bodenschätze

Philosophie / Motivation:
Ischnak wird zum größten Teil von Zwergen verehrt, da er der Erschaffer der Berge, Metalle und Zwerge ist. Nur sehr wenige Menschen verehren diesen Gott. Man munkelt es gab schon einmal einen Halbelfen, welcher Ischnak zu ehren wusste.
So kümmert sich Ischnak recht wenig um andere Regionen der Vergessenen Welt. Sein vorherrschendes Interesse gilt der Eisinsel und dessen Bewohnern, die Zwerge. Gerne schaut er diesen beim Graben im Berg "Ischnaks Stolz" zu und lässt sie auf große, von ihm erschaffene Erzadern stoßen. Zwerge, welche ihm einen großen Dienst erwiesen haben, entlohnt er gerne damit, dass sie kurze Zeit darauf auf eine prachtvolle Adern aus feinstem Mithrillerz stoßen. Doch auch hat er Interesse an den anderen Bergarbeitern, welche seine wertvollen Erze schürfen. Egal ob es ein Mensch oder Elf sei; so schützt er alle Bergarbeiter dieser Welt. So lässt er die Erze, die Bodenschätze dieser Welt, für sie nachwachsen. Ob es nun Erze sind oder gar ganze Schätze an Gold, welches einmal von ihm dort "versteckt" wurden. Jedem sei sein Geschenk willkommen, solang er dies achte.
So sieht Ischnak es nicht gerne, wenn die Menschen seine Geschenke nicht zu schätzen wissen und sie als schäbiges "Etwas" betrachten, und so vielleicht sogar im Stollen verweilen lassen. Doch am meisten verabscheut er die Menschen, die sich über die Folgen des starken Massenabbaus seiner Schätze nicht bewusst sind und so zum Beispiel die Struktur seiner Berge gefährden; somit auch Leben in Gefahr bringen, vor allem das der fleißigen Bergarbeiter.

Aufgabe der Anhänger und Priesterschaft:
Die Zwergenpriester Ischnaks sind im Namen Ischnaks auf der Welt. Jeder dieser Priester ist sehr stark an Ischnak gebunden. Ihre besonderen Fähigkeiten werden nur durch Ischnak ermöglicht. Nie könnte ein Zwergenpriester seinen Artgenossen Schaden mit seinen klerikalen Fähigkeiten zu fügen. Dies würde Ischnak niemals erlauben. Er bestimmt ausschließlich Zwerge, die solch eine Ehre erhalten. Dies tut er schon in ihren jüngsten Jahren. Zwergenpriester sind dazu verpflichtet ihrem Volk zu helfen, ihnen zu helfen mit der Kraft Ischnaks. Stets stehen sie mit ihren "heilenden" Händen den Zwergen in Schlachten bei sowie auch mit ihren Gegenflüchen und natürlich ihren Schutzzaubern.
Hauptziel der Zwerge ist es den Stein des Ischnak zu finden. Mit diesem ist es dem Finder möglich, an Ischnaks Seite, Gebirge und Metalle zu erschaffen. Zoke Heldenhammer soll einmal den Stein in der Hand gehabt haben, was in der Schrifthalle zu Hammerfall nachzulesen ist. Ein weiteres Ziel der Zwerge besteht darin die Geschenke Ischnaks zu finden, um so mit ihnen die schönsten und besten Festungen, Tempel und auch Rüstungen sowie auch die schärfsten Schwerter. Manch ein Zwerg grübelt oft über die Gaben Ischnaks, um mit diesen neue Dinge zu entwickeln; neue und bessere.

Beziehungen zu anderen Göttern:
Ischnak hat mit den restlichen Göttern der Vergessenen Welt so viel zutun wie ein Zwerg mit den Wäldern. Er prägt mit keinem dieser Götter ein Gutes oder ein Schlechtes Verhältnis. Man könnte meinen die Götter wissen nichts von einem Gott namens Ischnak und der Ischnak wüsste nichts von anderen Göttern. Es mag daran liegen das Ischnak lediglich Interesse für die Zwerge und die Eisinsel sowie die Berge und Metalle im ganzen Land der Vergessenen Welt zeigt.

Tempel, bekannte Stätten und Avatare:
Der einzige Ischnaktempel steht auf der Eisinsel am Rande der Stadt Hammerfall. Die Zwerge nennen ihn "Hand Ischnaks". Er ragt in mitten einer Schlucht des Berges "Ischnaks Stolz"; heraus. Dort trifft man häufig auf Zwergenpilger und Ischnakpriester, welche am Schrein in einer großen Kammer unter dem Tempel, bei reichlich Bier und Schweinebraten, Ischnak gedenken. Der Schrein ähnelt einer Esse, jedoch ist er weitaus größer und lodert heller und heißer als jede Esse der Welt.
Überlieferungen sagen, dass die Stadt Hammerfall der Zwerge ein Gedenken für Ischnak darstellen soll sowie auch die von ihnen abgeteufte Mine. Diese wurde nach ihrem Gott benannt und bekam durch ihre Länge den Namen: "Ischnaks Arm"

Geschichte / Hintergrund:
Es war in einer Zeit als unsere Welt noch keine Berge besaß und von niederen Lebewesen bevölkert war, deren Leben nur aus dem täglichen Kampf ums Überleben geprägt war. Zu dieser Zeit ward ein Gott geboren. Und so geschah es, dass die alten Götter zusammentrafen um die Geburt zu feiern. Sie berieten, was für eine Rolle der neue Gott bekommen sollte. Doch die Götter wurden sich nicht einig, keiner unter ihnen war bereit einen Teil seiner Macht abzutreten und so beschlossen sie, den neuen Gott auf die Welt zu schicken, damit er selber entscheiden konnte über was er vollbringen und wachen wolle.
So bereiste Ischnak unsere Welt, besuchte alle Lebewesen und Orte, welche sie beheimatete. Doch fand er keine Heimstätte, die ihn fesselte. Traurig kehrte er zurück zu den anderen Göttern, und Sprach: "Die Welt die ihr geschaffen habt ist wahrlich von hinreißender Gestalt, doch es gibt nichts bei dem ich mir wünschte es wäre das Meinige. Eines allerdings ist mir auf meiner Reise aufgefallen, es gibt keine Berge in eurer Schöpfung und daher bitte ich euch, die Welt nach meinen Vorstellungen verändern zu dürfen."

Und so geschah es. In den nächsten Äonen der Zeit wuchsen wie aus dem nichts zuerst Hügel, aus den Hügeln wurden Berge und schließlich waren nach tausenden von Jahren die ersten Gebirge entstanden. Nach dem der Gott, der immer noch keinen Namen besaß sein Werk vollbracht hatte, ging er abermals auf Reisen, um sich an seinem Schaffen zu ergötzen. Doch schon bald musste er erkennen, dass er wiederum nicht zufrieden war und kehrte zurück zu den anderen Göttern.

Er richtete erneut sein Wort an Sie: "Werte Brüder und Schwestern, ihr ließet mich die Welt verändern, sodass ihre Pracht alles übertrifft, was je gewesen ist und jemals sein wird. Doch was nützt diese Pracht uns, wenn die einzigen Lebewesen diese aufgrund ihrer Fähigkeiten nicht zu würdigen wissen? Daher bitte ich euch gewährt mir eine weitere Bitte und lasset mich ein Volk schaffen das meine Liebe zu den Bergen und den von mir geschaffenen Schätzen teilt." Auch diese Bitte wurde von den anderen gewährt. Doch es gab auch Neider unter den Göttern und so wollten einige unter ihnen noch andere Völker schaffen. Und so kehrte Moradin zurück auf die Welt und schuf uns aus dem Gestein der Berge und hauchte uns das Leben eines Vulkans ein. Und er baute uns eine große Höhle, in der wir friedlich Leben sollten, er zeigte den Ersten von uns alle Reichtümer des Bodens und wir lernten mit ihnen umzugehen.
Auch die anderen Götter waren nicht untätig und schufen Geschöpfe, um die sich sie fortan kümmerten und eine neue Art von Leben entstand auf unserer Welt.

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