Geschichtlicher Hintergrund

Einleitung

Die im Norden des Landes gelegene Stadt Minoc ist ein Zentrum der Eisenverarbeitung. Die in der Nähe gelegenen Berge mit ihren großen Minen sind sehr eisenhaltig. So kommt es, daß man viele schmutzige, halbnackte Minenarbeiter in der Stadt trifft. Obwohl Minoc eine sehr schmutzige Stadt ist, hat sie doch aufgrund der Industrie sehr viele Reichtümer ansammeln können.

Die Geschichte der Stadt Minoc

Vorgeschichte

Die Stadt Minoc wurde einst von der Tyrannin Königin Adira regiert. Die Stadt war als reiche Minerstadt bekannt welche viele Handwerker des Landes magisch anzog. Deswegen wurde die dortige Mine auch des öfteren von grausamen Banditen und Mördern heimgesucht, welche nichts auf den Reichtum der Handwerker Scharf waren. In die Stadt selbst durften diese Spiesgesellen nicht, da sie dort sofort vertrieben wurden.

Dann kam eine Zeit in der Kämpfe zwischen Königstreuen und Königsuntreuen an der Tagesordnung waren. Es waren blutige Kämpfe, wie man sie am liebsten hätte nicht gesehen haben wollte. Da kam eine Gilde aus dem Schatten des Nichts hervor. Die Gilde der Tugendlosen. Sie hatten viel Unheil über das Land gebracht, in kürzester Zeit. Sie hatten die Idee einer Einnahme von Minoc. Morgan Kane, ihr Anführer, plante einen Angriff auf Minoc und eine Besetzung dieser. Alles schien perfekt zu sein. Doch schon als sie über die bekannte Brücke von Minoc gingen kamen Ihnen die Gegner entgegen. Es mussten Informationen durchgedrungen sein, welche die Pläne verwarfen. Die Gilde der Tugendlosen gaben Ihren Plan zur Einnahme von Minoc auf und kümmerten sich um ernstere Probleme. Um die Verteidigung Ihrer Gilde. Sie hatten andere Pläne, die geheim waren...

Erinnerung an eine alte Begebenheit

Die Idee Minoc einzunehmen kam nicht von ungefähr. Es probierten schon einige Zeit zuvor einige Königsuntreue, eine Stadt an sich zu reißen. Es war die Stadt Cove, welche mit gutem Plan eingenommen werden konnte. Sie barrikadierten die Stadttore. Doch, die Königstreuen sammelten eine Armee und haben sie angegriffen. Es war eine blutige Schlacht welche die Königstreuen gewannen. Sie haben Cove befreit und den Ruf der Königsuntreuen zerstört. So geschah lange Zeit nichts mehr. Diese alte Zeit wurde zur Legende und zugleich der Ansporn für die Einnahme von Minoc´s. Doch der Versuch in Minoc Fuß zu fassen scheiterte kläglich.

Die Geschehnisse um Minoc

Es passierte etwas sehr seltsames. Morgan Kane hatte die ganzen Königstreuen Gilden auf seiner Spur. Er musste seine Gilde verteidigen.
Diese Gunst nutze ein bekannter Magier als Spontanaktion. Es war einige Zeit nach der verlorenen Schlacht um Minoc, welche schon am Brückeneingang endete. Der Magier hieß Lazaruz Phex. Er suchte sich einige Königsuntreue die Zeit hatten zusammen. Sie gingen zur Mine von Minoc und belagerten die Mine für einige Zeit. Dann wagten sie den Angriff auf die Stadt. Sie zogen vollen Mutes über die Brücke und sahen erste Feinde vor sich stehen. Schnell sammelten sich die Königstreuen in der Stadt und versuchten die Angreifer aufzuhalten. Diese aber schafften es die Verteidiger der Stadt teilweise zu töten oder zu vertreiben. Sie hatten einen ersten Sieg errungen.

Schnell kam die Kunde von einer Belagerung Minoc´s im Lande herum. Dies hörte auch ein Mann namens Luke.
Bisher hatte er noch nicht vieles vollbracht und war eher unbekannt im Land. Er war ein vielbeschäftigter Vizemeister einer königsuntreuen Gilde, genannt der Orden des schwarzen Drachen. Er war ein lernbegieriger und noch unerfahrener Armbrustschütze der sich aber schon einige Weisheiten angeeignet hat. Er hatte durch Iluvatar einen Platz im neuen Tribunal bekommen. Das alte löste sich auf, da die Mitglieder mit den Anforderungen der Bürger nicht mehr klarkommen konnten. Darin sah Luke seine Chance sich nützlich zu machen.

So geschah es also dass Luke sich auf nach Minoc machte um dort das Tribunal zu vertreten. Er sah als er ankam nichts als ein reines Chaos vorliegen. Es gab keine Person welche die Belagerer anführte. Das Problem war hierbei, das vor der Stadt die Königstreuen sich schon sammelten. In der Stadt waren viele Königsuntreue zugegen die aber nicht wussten was sie tun sollten. So kam es dazu dass Luke die Initiative ergriff und den ganzen Haufen versammelte. Er wusste dass die Zeit sehr knapp war und die Gegner sehr bald angreifen könnten. Er ordnete schnell alle an Holz zu hacken, damit Barrikaden errichtet werden konnten. Dann versuchte er noch mühselig Leute zur Verteidigung der Stadt zu mobilisieren.

Dann geschah es. Es wurde Alarm geschlagen. Die Stadt wurde angegriffen von den Königstreuen. Sie kamen aus allen drei Richtungen auf die Stadt zu. Die Königsuntreuen kämpften tapfer und lange. Eine gigantische Schlacht tobte in der Stadt. Es war ein einzigstes Blutgemetzel. Alle gaben Ihr allerbestes doch sahen sich einer riesigen Armee von Königstreuen unterlegen. Es starben sehr viele Menschen an diesem Tag. Und letztendlich mussten die Königsuntreuen fliehen. Die Königstreuen hatten wieder einmal eine Stadt verteidigt.
Luke war lange Zeit am Überlegen. Er gab sich die Schuld für die Niederlage in Minoc. Er brauchte lange um einzusehen. Das er sein bestes gab um das zu retten was zu retten war. Es war eine schlecht geplante Belagerung welche von vornherein zum Scheitern verurteilt war.

Wandel in der Zeit

Es passierte etwas unbegreifliches am Tage des Sieges? der Königstreuen. Nach der Flucht der Königsuntreuen erschien eine dunkle Gestalt. Diese Gestalt sprach zu den Zurückeroberern der Stadt Minoc. Er sprach von einem Fluch der über die Stadt kommen wird und jegliches Leben auffressen wird. Die Sieger konnten es nicht glauben und dachten nicht mehr daran. Bis es dann tatsächlich geschah. Die Stadt wurde zu einem Hexenkessel der alles Lebendige in sich aufsaugte. Die Häuser brannten, die Bewohner rannten laut schreiend aus Ihren Häusern. Es flogen Blitze durch die Luft welche alles zerstörten was sich bewegte. Sehr viele konnten nicht mehr rechtzeitig fliehen, diejenigen die es konnten berichteten in den Schrifthallen von einem Fluch. Die bekanntesten Magier und Gelehrten schauten sich dieses Phänomen an aber konnten darauf keine Lösung finden. Die Stadt war verloren für jegliche Menschen, sie unterlag dem Fluch der angekündigt wurde von einer dunklen Gestalt.

Luke selbst bekam auch etwas zu Ohren von dem Fluch. Er dachte aber erst gar nicht daran der Sache nachzugehen. Stattdessen plante er einen Angriff bis aufs Letzte durch und ging damit zu Iluvatar. Er wollte im Namen des Tribunals und von Iluvatar eine Stadt einnehmen um dessen wahre Macht wiederzuerlangen. Iluvatar gefiel die Idee die Luke ihm vortrug. Er übertrug Ihm die Befehlsgewalt über die ganzen Königsuntreuen Gilden und Bürger. Luke der seine Chance darin sah, machte sich daran den Plan durchzuführen.

Dann geschah es eines Tages das eine dunkle Gestalt zu Luke kam, welche sich als Thargas kenntlich machte. Er redete von dem Fluch und das er der Stellvertreter von Morgan Kane war, der ja viel zu tun hatte zu dieser Zeit. Thargas erzählte viel darüber, das der Fluch die Chance sei, die Stadt einzunehmen und eine Verteidigung aufzubauen. Luke allerdings war etwas skeptisch als er den Namen Thanatos hörte.

Erzählungen über Thanatos

Luke wusste bereits wer dieser Thanatos war, da er ihn einst vor der Mine in Britain getroffen hatte. Thanatos erzählte an diesem Ort sehr viel mysteriöses über sich. Dies brachte Luke dazu Lord Gargauth aufzusuchen. Er befragte den Lord nach Thanatos, da er sehr neugierig war mehr über diesen zu erfahren. Lord gargauth verwies Ihn auf einige alte Schriften welche in verborgenen Hallen geschrieben standen. Er erzählte auch darüber das Thanatos keinerlei Gefahr darstelle und nur ein Möchtegerngott ist, welcher Ihm keinerlei Schaden zufügen könne. Luke ging mit diesen Informationen auf die Suche nach der geheimen Halle und fand nach ewigem Suchen ein altes verstaubtes Werk über Thanatos.

"Vor langer Zeit versuchte Thanatos, ein machtgieriger böser Magier, die Pfade der Unsterblichkeit zu beschreiten. Dazu rief er den Gott des Bösen an. Sein Flehen wurde erhört und als Prüfung verlangte Nyx der Gott der Zerstörung und puren Boshaftigkeit, daß Thanatos eine neue Rasse erschaffen sollte und diese Rasse die Welt beherrschen solle. Thanatos begann sein Werk. Er säte Zweitracht und Haß zwischen Echsenmenschen und Menschen. Durch seine Zauberkräfte und mit Hilfe von Dämonischen Wesen wurde eine Apparatur erschaffen, die Echsenmenschen in eine Art Dämon verwandeln konnte. Er schürte den Haß vieler Echsenmenschen und bot ihnen die Macht an, die nun verhaßten Menschen besiegen zu können. So gelang es ihm die Echsenmenschen zu korrumpieren und sie mit Dämonen zu verschmelzen. Die neue Rasse wurde später unter dem Namen Carnifex bekannt. Diese Carnifex waren körperlich sehr stark und besaßen große Zauberkräfte. Sie konnten ihre Gestalt in die von beliebigen anderen Wesen verwandeln. Durch diese Fähigkeit brachten sie sich in vielen Ländern in Machtpositionen und säten Haß und Zerstörung. Nyx war zufrieden mit den Erfolgen von Thanatos, seinem Diener und gab ihm einen Teil seiner Macht und machte ihm zu seinem Seneschall und Gott der Carnifex und so wurde Thanatos einer der Götter der Vernichtung. Doch auch Thanatos wurde getäuscht. Denn Nyx gab seine Existenz auf und sein Geist lebt in jedem Carnifex, transferiert durch die Apparatur, die Thanatos benutzte eben diese Rasse zu erschaffen. Jeder Carnifex ist geistig mit jedem anderen Carnifex verbunden Sie sind zusammengenommen Nyx selbst und Thanatos ist nach außen hin ihr Gott, Anführer und Schöpfer. Die Absicht von Nyx lag darin auf diese Weise besser die Welt Mystara erobern zu können und auch andere Rassen und Welten zu beherrschen.

Thanatos hatte sich viele Feinde gemacht, er war nun der Nachfolger von Nyx, von dem er glaubte das er das Interesse an Mystara verloren hatte und so begann Thanatos seinen eigenen Versuch die Welt Mystara zu erobern. Er versuchte ein Priesterreich dazu zu bringen ihre Götter zu verbannen und nur noch ihm zu huldigen. Die Götter erfuhren vom Wirken von Nyx im Hintergrund und angeführt vom Schöpfungsgott (Name unbekannt) der Welt Mystara bildete sich eine göttliche Allianz, um Thanatos und die Carnifex von der Welt Mystara zu bannen und seine Anhänger zu zerstreuen, da Götter nicht unter Sterblichen wandeln sollten wurden 12 machtvolle Wesen, Diener oder Wesen die sich freiwillig meldeten, auserwählt und in die Welt der Sterblichen entsandt, den Willen der Götter zu erfüllen. Das Ziel war ohne weiter zu verbreiten, was Nyx getan hatte ihn zu stoppen, damit andere Götter Nyx dies nicht nachahmen würden. Die Carnifex wirkten auf Geheiß von Thanatos ein Ritual, um die Barrieren der Götter zu den Welten der Dämonen einzureißen. Die 12 Wächter der Schöpfung, so wurden sie von den Sterblichen Rassen genannt schritten ein. Im folgendem furchtbaren Krieg unterlag Thanatos und wurde von der Welt Mystara gebannt. Seine "Diener" die Carnifex hatten jedoch erfolgreich in ihrer Burg einen beständigen Sphären- Riß erschaffen, der nicht zu schließen war, ohne große Teile der Welt zu zerstören. Die Götter rissen die Burg mit dem umliegendem Gebiet aus dem Boden der Welt und schleuderten die Burg der Carnifex in eine speziell erschaffene "Taschenebene" zwischen den Welten und umgaben diese Welt mit selbst für Götter undurchdringlichen Barrieren. Das Wissen um das Gefängnis von Nyx bzw. der Carnifex blieb ein Geheimnis der 12 Wächter und dem Schöpfergott selbst. Der Gott der Schöpfung wollte die Rasse der Carnifex nicht gänzlich auslöschen, da auch Nyx/ das Böse zu seiner Schöpfung gehört. Er beschloß die Carnifex dort in ihrer Burg einzusperren. Diese "Taschenebene" wurde zum Gefängnis der Carnifex. Als "Gefängniswächter" wurden 7 der 12 Wächter der Schöpfung bestimmt. Diese erhielten jeweils einen Teil des Gefängnisschlüssels. Die übrigen 5 Wächter durchstreiften die Welten auf der Suche nach weiteren entkommenden Carnifex, denn alle Carnifex mußten dort versammelt werden um Nyx wieder zu einem Wesen zu machen.
Es wurde vom Gott der Schöpfung bestimmt, daß nur sterbliche Wesen von reinem Herzen, in der Lage seien die Carnifex zu befreien, indem sie den Schlüssel den Wächtern entrannen und ihren Fuß freiwillig in die Burg der Carnifex setzten. Viele Jahrhunderte später erfuhr ein Dämonenfürst von einem Gefängnis einer unbekannten Dämonenrasse und beschloß sie zu befreien. Er erfuhr von der Möglichkeit und die Art und Weise dies zu bewerkstelligen. Es gelang ihm eine Gruppe von Abenteuern, die ihr Leben dem Guten geweiht hatte zu täuschen, Gerüchte um Reichtümer, heilige Relikte und eine erfundene Bedrohung, die von der Burg der Carnifex ausging waren seine Verlockung. Die Abenteurer, geblendet von den falschen Informationen, fanden die Welten der sieben Wächter auch als die 7 Reiche bekannt und erhielten nach langen Mühen den Schlüssel. Sie betraten das Gefängnis der Carnifex und befreiten so diese schrecklichen Dämonen, ohne zu wissen, was sie da taten. In den folgenden Kämpfen der Carnifex "gegen" ihre Befreier und ihre Wächter gelang zahlreichen Carnifex die Flucht und das Gefängnis wurde zerstört. Die Wächter der Schöpfung haben seitdem die schwere Aufgabe die vielen Welten im "Multiversum" zu durchstreifen, um die Carnifex aufzuspüren und zu vernichten oder wieder einzufangen. Nur die 12 Wächter der Schöpfung sind in der Lage die wahre Natur eines Carnifex zu erkennen. Seitdem durchstreifen die 12 Wächter die Welten auf der Suche nach dämonischen Aktivitäten. Sie arbeiten mit guten und einigen neutralen Kulten/ oder Wesen zusammen und errichten oftmals Tempelanlagen oder Festungen auf verschiedenen Welten, um von dort ihre Suche durchzuführen. Manchmal verweilen sie auf diesen Welten, um dämonische Wesen oder Aktivitäten zu erforschen und zurückzudrängen. Nur Göttern des Guten und wenigen sterblichen Weisen sind die wahren Motive der 12 Wächter bekannt, vielerorts hält man sie einfach nur für machtvolle Streiter gegen das Böse im allgemeinen und von dämonischen Mächten im speziellen.
Von den 12 Wächtern sind als Wächter der Schöpfung nicht alle offen aufgetreten. Ihre Namen sind zwar teilweise bekannt, aber die Zugehörigkeit zu den 12 Wächtern wird bei einigen lediglich vermutet."

Eine erste wichtige Entscheidung

Thargas der mit Thanatos also geredet hat wollte, das Luke dabei mithilft Minoc einzunehmen, da er Ihn für den Richtigen hielt. Luke überlegte lange und sah dann einen anderen Plan. Er hattet die Kontrolle der Königsuntreuen bekommen diese wollte er nun nutzen für die Einnahme von Minoc. Er wollte mit Thargas zusammen versuchen die Stadt einzunehmen ohne das es der Feind, welcher noch immer vor dem Fluch Angst hatte, bemerkte und so eine Verteidigung aufzubauen bevor eine Angriffswelle gestartet werden konnte. Der Plan war einfach. Am Tage der Audienz bei der Königin würden die Königsuntreuen im Schatten der Nacht nach Minoc einkehren, sobald Thanatos den Fluch milderte. Luke machte alles bereit und sorgte lange zuvor dafür, dass Rohstoffe bereit gemacht werden die in die Stadt mitgenommen werden können. Es war noch einige Zeit bis zur Audienz und Luke machte mehrere Pläne zur Verteidigung der Stadt.

Verteidigung von Minoc beim ersten Angriff

Dann kam der Tag der Einnahme und alle machten sich bereit im Schutze der Dunkelheit in die Stadt einzumarschieren. Der Feind war glücklicherweise wie geplant bei der Audienz um dort Hilfe zu suchen wegen dem Fluch. Als alle in Minoc ankamen sahen sie den noch immer sehr starken Fluch. Doch gerade so eingeschränkt das die Belagerer die Stadt halten konnten. Die Pläne von Luke wurden daraufhin durchgeführt und es wurden an wichtigen Punkten Barrikaden errichtet. Es wurden Bürger auserwählt die weiterhin Rohstoffe besorgen sollen für bessere Verteidigung und Reparaturen. Es wurden auch Fallen im südlichen Teil der Stadt aufgestellt welche die Gegner für einige Zeit ausschalten sollten.

Luke stellte eine Armee zusammen und zeigte ihnen den Plan auf welcher wirken sollte um die Stadt beim ersten Angriff halten zu können. Rund um die Uhr wurde die Stadt bewacht und es wurden mehr und mehr Rohstoffe die in Barrikaden umgebaut wurden. So kam es dass die Stadt am Schluss von allen Seiten verbarrikadiert war. Es wurden Spione losgeschickt welche die Bewegungen der Gegner beobachten und melden sollten. Dann geschah es dass mit schnellen Schritten die Spione nach Minoc kamen. Sie meldeten ein bevorstehender Angriff auf die Stad. Luke ernannte seinen Freund Lexandro d´Aquebus zu einem Feldheer und lies ihn einen Trupp übernehmen. Die Besetzer gingen auf Ihre Positionen.

Leider geschah etwas sehr unerwartetes. Ein Teil der Angreifer kam durch Niederbrennen der Nordwände in die Stadt herein und attackierten die Verteidiger vom Norden her. Glücklicherweise erkannten die Verteidiger das noch rechtzeitig und schlugen sie nach einem harten Kampf in die Flucht. Gerade wollten sie eine Pause machen als vom Süden her ein weiterer Angriff stattfand. Luke lies den Trupp zusammenziehen und die Magier attackieren. Die Magier waren schnell zerschlagen und es wurden die Kämpfer mit vereinten Kräften entweder getötet oder in die Flucht geschlagen. Der erste Sieg der Belagerungsarmee war errungen. Alle freuten sich sehr aber Luke wusste um der Dinge. Er warnte sie vor Übermut und sagte Ihnen dass es noch sehr schwer werden könne.

Die Verteidiger konnten nicht Feiern gehen, stattdessen musste hart weitergearbeitet werden und die Stadt verteidigt werden. Rund um die Uhr war jemand zuständig für die Verteidigung der Stadt um notfalls Alarm zu schlagen. Es wurde keine einzige Person mehr rein gelassen die nicht bekannt war um Ausspionieren auszuschließen. Es war eine harte Zeit für die Verteidiger, aber sie wussten wofür sie kämpften, für Iluvatar und das Tribunal. Es verging sehr viel Zeit in Minoc. Jeden Tag wurde die Moral der Belagerer schlechter und schlechter. Luke versuchte mit allem möglichen, die Leute zu motivieren. Doch es fiel ihm zunehmend schwerer selbst noch die Stadt zu verteidigen. Doch er blieb standhaft auch dann als es soweit war das die Stadt fast leer war. Die meisten Verteidiger gingen bereits von dannen da sie es nervlich nicht mehr verkraften konnten oder zu Ihren Familien zurückwollten.

Das Umdenken von Luke

Luke selbst machte nach Außen hin den Eindruck als wenn er die Minoc Sache gut überstünde. Aber im Inneren war er total fertig. Er hatte eine große Last auf sich, die ganzen Königsuntreuen zu koordinieren war ein Teil dieser Belastung. Oder das er die Stadt von einem auf den nächsten Moment wieder verlieren könnte. Er wurde von Tag zu Tag depressiver. Das zunehmend weniger Verteidiger anwesend waren machte Ihm zusätzlich zu schaffen. Er sah kein Entrinnen mehr aus dieser ganzen Angelegenheit.

An den Tagen redete er sehr viel mit Thanatos, der sich gerne die Zeit nahm um mit Luke zu reden. Er erzählte Luke einiges darüber was er von der ganzen Sache hielt. Luke lernte auch vieles über Thanatos Wege und Ziele. Er verstand Thanatos Gedankengänge.

Durch Thanatos kam es dann eines Tages dazu, dass Luke zu einem Umdenken kam. Er sah ein, dass das Tribunal und Iluvatar die Stadt ebenfalls nur Unterwerfen würden und die Bürger nicht frei sein könnten.

Er sah eine andere Möglichkeit, die absolute Neutralität von Minoc. Durch diese könnten sowohl die Königstreuen, die Königsuntreuen und die Neutralen gleichzeitig in ein Gebiet einkehren Doch er sah noch keine Möglichkeit die Stadt vor Ihrer Zurückeroberung zu retten.
Thanatos lehrte Ihn vieles über das Leben und Luke wurde dadurch immer nachdenklicher. Dann kam heraus dass Thanatos in Minoc einen Tempel bauen wollte, der seiner würdig ist. Luke hatte nichts dagegen, da er Thanatos sehr viel verdankte.

Eines Tages kam eine sehr alte und weise Gestalt zu Luke. Die Gestalt machte sich bekannt als Malkav. Er war mehrere Generationen alt und konnte Luke einiges vermitteln. Er lehrte Luke einiges über seine Zukunft und das er sich demnächst entscheiden müsse. Die nächsten Tage verbrachte Luke in Einsamkeit und dachte über alles nach. Er sah sein Leben zum ersten Mal ziellos an. Er sah einfach keinen Ausweg aus diesem Problem.

Die entscheidende Schlacht um Minoc welche vieles veränderte

Eines Abends besuchte Celestine mit einigen Gildenschwestern der ?roten Amazonen? Luke in Minoc. Luke war immer noch sehr depressiv und wirkte problembeladen auf Celestine. Sie redeten für lange Zeit miteinander als schließlich der Hohepriester und weitere Priester von Lord Gargauth in Minoc erschienen. Sie wollten sich den seltsamen Tempelbau von Thanatos anschauen und wollten von Luke wissen wem er geweiht wird. Luke schaute sich die schlechtgelaunten Gestalten näher an und sagte noch nichts. Die Gestalten wurden recht aggressiv und wollten Luke mit zwingen es Ihnen mitzuteilen. Er jedoch weigerte sich auf eine solche Boshaftigkeit zu antworten. Da erschien ein Carnifex, welches die Priester mit Argwohn anschauten. Sie sagten zu Luke, dass er sich vorsehen solle. Er wird bald Probleme bekommen mit Lord Gargauth wenn er was falsch macht. Die Priester verschwanden wieder und dann geschah es.

Minoc stand kurz vor einem Angriff. Die Stadt war fast leer. Es waren fast keine Verteidiger mehr zugegen und Luke bekam eine rasende Angst vor dem was geschehen würde. Die roten Amazonen sprachen mit Luke über seine Probleme. Sie wollten Ihn entführen um Ihn von seiner Last zu befreien und das Schicksal der Stadt sich selbst überlassen.
Da erschien Amazona, die Göttin der Amazonen sie sprach zu Luke. Sie zeigte Luke seine Möglichkeiten die er nur hatte.

Entweder er bleibt dem Lord Gargauth treu und gibt die Stadt auf und opfert somit alle Verteidiger und somit seine Freunde.
Oder er hintergeht Lord Gargauth und sucht bei Thanatos um Hilfe und kämpft bis ans Ende für Minoc.
Er überlegte kurz, da er wenig Zeit hatte sich zu entscheiden sah dann aber die einzigste Möglichkeit darin, dass er seine Freunde und Minoc rettet indem er Thanatos um Hilfe bittet. Amazona segnete Luke und verschwand mitsamt der roten Amazonen.

Luke rannte entschlossen zu Thanatos Tempelbau und betete gen Himmel. Kurz daraufhin erschien Thanatos vor Ihm. Luke bat Ihm seine Dienste an und flehte um Thanatos Hilfe. Thanatos überlegte lange und übergab Luke ein Carnifex zur Kontrolle. Luke bedankte sich mehrmals bei Thanatos und rannte zur Verteidigungsstelle des Südeinganges. Die Verteidiger wollten bereits angreifen sahen dann aber das Carnifex, welches Ihnen tief in die Augen schaute. Die Angreifer sahen seine tobende Wut und flohen schnell vom Ort des Geschehens.

Probleme mit Lord Gargauth

Luke hatte nun zwar Thanatos hinter sich aber hatte trotzdem ein größeres Problem. Lord Gargauth bekam es in der Zwischenzeit mit, das Luke seinen Pakt gebrochen hatte und zu Thanatos übergelaufen war.
Einen Tag nach der Rettung von Minoc´s vor der Einnahme erschien Lord Gargauth und holte Luke ab. Er konnte nichts dagegen machen, da der Verborgene Ihn sofort Ihn seinen Thronsaal tief in der Hölle mitnahm. Dort unten sah Luke ein Gebiet in dem das Nichts war. Lord Gargauth wies Luke an sich genau zu überlegen was er zur Verteidigung zu sagen habe. Luke schaute tief in das dunkle Nichts und erkannte sich selbst. Am Rande des Nichts war seine Seele die er einst Lord Gargauth verschrieben hatte.

Der Verborgene erschien wieder und gab Luke einige Möglichkeiten für seine Bestrafung. Dann schickte er Luke wieder nach Minoc um ihn darüber nachdenken zu lassen. Luke war total verzweifelt und keiner konnte ihm helfen. Er wusste das Der Lord Ihn wieder holen würde und Ihm seine Bestrafung zuteil werden lässt. Zwei Tage hatte er Zeit sich zu entscheiden. Zwei Tage voller Angst und Verzweiflung die Luke wie eine Ewigkeit vorkamen. Doch er kam letztendlich zu dem Beschluss für sein Handeln die Verantwortung zu übernehmen.

Lord Gargauth kam und lies Luke seine Strafe wissen. Er würde ausgeliefert werden an Königin Adira, damit sich Lord Gargauth daran ergötzen könne, wenn Kerissa, feststelle wer Den Schlächter von Minoc?, wie er Luke nannte, auslieferte. So kam es also zur nächsten Audienz dass Lord Gargauth´s Hohepriester Widderschädel Luke abholte und zur Audienz zerrte, in Ketten. Hilflos mussten die Verteidiger von Minoc mit Ansehen wie Luke weggeschleppt wurde.

Die Königin freute sich sehr über dieses ?Geschenk? und ließ verlauten, dass Luke zum nächstmöglichen Termin vor den Rat gestellt wird für alle seine Verbrechen die er begangen hatte. Bis zu diesem Termin solle Luke im Kerker der Königin bleiben.

Nach 6 Tagen der Gefangenschaft geschah ein Wunder. Thanatos tauchte auf und befreite Luke aus dem sterblichen Gefängnis von Königin Adira. Luke bedankte sich bei seinem Gott für seine Hilfe.

Thanatos half Luke aber auch ein anderes Mal noch. Als Luke außerhalb von Minoc sich umschauen wollte kamen Ihm ein paar Königstreue Gildenmitglieder entgegen. Sie wollten ihn festnehmen weil sie Ihn erkannten als Luke. In einem Moment in dem sie sich untereinander stritten ob sie Luke festnehmen sollten nutzte Luke die Gelegenheit und ritt schnell weg. Die Gildenmitglieder ritten schnell hinterher aber Luke konnte mit der Zeit Abstand gewinnen. Er kam zum Eingangstor von Minoc und sah Thanatos vor sich stehen.

Luke noch außer Atem bat Thanatos in schnellen Worten um Schutz. Dann kamen die Gildenmitglieder die Luke schnappen wollten. Thanatos stellte sich schützend vor Luke und blockte sie ab. Einer versuchte es aber trotzdem und wurde dabei von einem tödlichen Blitz aus dem Himmel getroffen. Die anderen hatten zuerst kein Einsehen flüchteten dann aber.

Befreiung von Minoc

Luke sammelte seine letzten Kräfte nun da er vom Pakt erlöst war und Thanatos hatte. Er war davon überzeugt dass Minoc Neutral werden sollte.

Es geschah nebenher etwas im Königshaus. Der König unterlag einem Fluch der von keinem Gelehrten des Landes gelöst werden konnte. Darin sah Thanatos und Luke ihre Chance. Sie planten zusammen ein Vorgehen. Letztendlich bekam die Königin ein Angebot von Thanatos, der sich perfekt mit jeglicher Art von Flüchen auskannte, dass dieser den Fluch der auf König Horadrim lastet brechen werde. Dafür forderten wir die absolute Neutralität Minoc´s.

Es verging noch einige Zeit bis eine Antwort der Königin kam. Sie akzeptierte diese Bedingung schweren Herzens. Thanatos löste das Versprechen ein und löste den Fluch von König Horadrim. Somit war es geschafft, das Ziel welches sich über sehr lange Zeit hinausgezögert hat und einiges an Änderungen in Luke´s Leben brachte, war ermöglicht. Minoc wurde neutral. Einige Zeit später folgte auch die Mine von Minoc. Luke schaffte es zusammen mit McCullen die Neutralität der Mine zu gewährleisten. Das komplette Minocgebiet wurde Neutral.