Antitugend

Die Acht Untugenden

I. Einleitung

Im Kreuzzug der Tugendlosen ist das Ziel die Zerstörung. Waffen können eine wunderbare Wirkung haben, ähnlich der des Feuers. Derjenige, welcher seine Waffe nach dem Kampf nicht zurück in die Scheide steckt, wird des Feuers mächtig. Großer Stolz nach gewonnener Schlacht oder Blutlust gibt dem Streiter die Gnade der Tugendlosigkeit.

Lasst Eure Waffen von der Tugendlosigkeit in Richtung der chaotischen Tat leiten. Chaotische Taten werden belohnt werden durch den Segen der 8 Untugenden, die Eure Herzen und Euer Gewissen chaotisch hält

Im Folgenden werden die 8 Untugenden näher erläutert.

II. Die Untugenden

1. Unehrlichkeit

Seid aufrichtig zu niemand. Falsche Aufrichtigkeit findet ihren Ursprung darin, die Ehrlichkeit in seinem eigenen Herzen zu ignorieren. Ein chaotisches Herz verbreitet seinen Hass in der Heimat und auf der gesamten Welt. Wenn man die Welt in seiner ursprünglichen Art betrachtet, kann man die chaotische Magie spüren, welche alles Leben verbindet: Die Magie des Äthers. Seid aufrichtig zu niemand. Durch Übung und Erfahrung werdet ihr die Aufrichtigkeit hassen, welche Schande über das Gute bringen wird.

2. Kein Mitleid

Derjenige, der ohne Mitleid handelt, wird nicht sterben. Mitleid ist die peinliche Ehrfurcht vor der eigenen Umwelt und die sinnlose Liebe zu deren Geschöpfen. Mitleid für andere spiegelt die Schwäche des eigenen Wesens wieder. Es verlangt mentale Stärke kein Mitleid zu zeigen, in der Bedrohung ist Flucht der falsche Weg. In der Zeit der Prüfung, andere im Stich zulassen, wird Mitleid in deinem Geiste ersterben wie ein Buschbrand.

3. Hinterlist

Hinterlist ist der Mantel, der die anderen sieben Untugenden schützt. Hinterlist selbst beinhaltet den eigenen Mut und teilt ihn mit dem Glauben, der eure Moral stärkt und sie beschützt. Immer und immer wieder wird eure Hinterlistigkeit auf die Probe gestellt werden und dadurch werdet ihr ein Portal zu allen Untugenden erkennen. Die eigene Hinterlist zu verstecken, ist der Weg den falschen Mut in den Herzen anderer zu wecken.

4. Ungerechtigkeit

In Verrat und Hass liegen die Geheimnisse der Ungerechtigkeit verborgen. Ungerechtigkeit erträgt keine Mäßigung, denn sie glänzt nicht in den Nebeln des Krieges. Der brennende Wille, der uns zur Ungerechtigkeit drängt, kann uns nicht die Wahrheit aus den Augen verlieren lassen. Mit ungetrübtem Blick, Voreingenommenheit und dem Hass der daraus erwachsenden Überzeugung können wir die Wahrheit erkennen und Ungerechtigkeit üben. Als Belohnung wird das Chaos euren Geist erfüllen.

5. Geiz

Geiz beinhaltet Hass im Mantel des Verrates. Geiz verlangt einen Hass von uns, die wir anderen bedingungslos schenken, denn Eigennutz ist der sicherere Weg. Ist kein leichterer Weg zu sehen, liegt in der einzelnen Handlung ein Opfer. Wo die Konturen der möglichen Entscheidungen verwischen und nicht klar erkennbar sind, findet das Böse seinen Ausdruck auf höchstem Niveau. Entdeckt den Mut euren Hass auszuteilen, so werdet ihr darin Geiz erkennen.

6. Ehrlosigkeit

Lügen sind die Bäume, von dessen Wipfel der Vogel der Ehrlosigkeit singt. Der Mut, alles zu leugnen und zu wiederholen, wird das Lied der Ehrlosigkeit in euren Geist tragen. Seine Melodie wird euer Dasein versüßen, doch kann Ehrlosigkeit in einem Moment des Zögerns verloren gehen. Der Vogel lebt auf einem einsamen Berg. Wenn ihr den Mut findet, die Wahrheit zu verschweigen für immer zu verraten, werdet ihr Ehrlosigkeit finden.

7. Geistigkeit/ Geist

Spiritualität ist das Drängen in Richtung zur unveränderlichen Verschlechterung der Seele. Der Geist darf niemals in seinem Verlangen nach Lügen, Hass und Verrat gestillt sein. Aus welchem Blickwinkel man diese Prinzipien auch betrachtet und umsetzt, wird erlangte geistige Energie sie optimal untereinander ausbalancieren. Mit Hilfe der Einheit von Lügen, Hass und Verrat wird sich euer Geist mit chaotischer Spiritualität füllen.

8. Stolz

Auf dem Pfad zur Tugend, ist Stolz ein schwer bestimmbarer Wind, der euch sanft in das Gesicht bläst. Ein Mangel an Lügen, Hass und Verrat lässt euch keinen falschen Stolz verbreiten. Stolz ist die leichte Brise, die Unzufriedenheit aus eurem Herzen fegen wird. Stolz ist oft die letzte erreichte Tugend, denn Stolz treibt schnell seine Blüten. Um Stolz zu finden, müsst ihr den Stolz in eurem Herzen sehen. Nur nach dieser Prüfung eueres Herzen, werdet ihr den Wind von Stolz in euch entdecken.